Zum Hauptinhalt springen

Wissenschaftlich bewiesen: Eine neue Studie bestätigt die Vorteile von frisch gekochtem Futter

Heute aktualisiert

Wir haben schon immer an die Kraft von Frischgekocht geglaubt. Wir haben das glänzende Fell gesehen, die leergefegten Näpfe und die perfekten Häufchen, bei denen das Aufsammeln kein Grauen mehr ist. Aber auch wenn wir es im Herzen wussten, wollten wir es mit unumstößlichen Fakten beweisen.

Also haben wir eine große Studie durchgeführt. Wir sind im direkten Vergleich gegen 15 andere Marken angetreten - von günstigen Trockenfutter bis hin zu hochpreisigen ‚vorratsfrischen‘ Produkten und gefriergetrockneten Marken. Wir haben sie alle auf den Prüfstand gestellt.

Und jetzt liegen die Ergebnisse vor. UND sie wurden unabhängig fachgeprüft und offiziell im Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition unabhängig veröffentlicht. In der Welt der Wissenschaft ist das so viel wert wie eine Goldmedaille, ein doppeltes ‚Daumen hoch‘ oder ein dickes Lob von Experten. Die Erkenntnis?

Weniger Hitze = weniger Schadstoffe.

Der Hitzeunterschied

Hast du dich schon mal gefragt, warum Trockenfutter eigentlich braun und knusprig ist? Wie nasses Dosenfutter so lange ungekühlt im Regal haltbar sein kann? Oder wie Futter als ‚frisch‘ bezeichnet werden darf, obwohl es gar nicht im Kühlschrank lagert?

Das liegt daran, dass sie alle mit extrem hoher Hitze schock-erhitzt wurden. Während Butternut Box schonend bei 90°C gegart wird, werden viele herkömmliche Hundefutter bei Temperaturen von bis zu 250 °C oder mehr verarbeitet.

Wenn man Nahrung solchen extremen Temperaturen aussetzt, entstehen sogenannte AGEs (Advanced Glycation End-products). Man kann sich das wie chemische Rückstände oder ‚Abfallstoffe‘ vorstellen, die bei der Erhitzung zurückbleiben.

Ein bisschen Röstung ist nicht unbedingt schlecht. Wahrscheinlich isst du selbst jeden Tag AGEs - in der Brotkruste oder der Kruste deines Steaks. Für uns Menschen sind sie in kleinen Mengen kein Problem. Doch hier kommt der Haken für unsere Hunde:

Das Problem: Die meisten Hunde fressen zweimal am Tag genau dieselbe hochverarbeitete Mahlzeit - und das jeden einzelnen Tag.

Diese ständige, chronische Belastung kann dazu führen, dass sich AGEs im Körper anreichern. Das führt zu Entzündungsprozessen, die wissenschaftlich mit Nierenerkrankungen und Arthritis in Verbindung gebracht werden.

Es geht um den Herstellungsprozess, nicht den Preis

Man könnte hoffen, dass der teuerste Futtersack im Regal automatisch auch der gesündeste ist. Unsere Studie hat jedoch gezeigt: Das ist nicht der Fall.

Egal ob günstiges Trockenfutter oder eine teure ‚vorratsfrische‘ Marke: Wenn es ungekühlt haltbar ist, wurde es höchstwahrscheinlich mit extremer Hitze schock-erhitzt, um monatelang im Vorratsschrank zu überdauern. Unsere Studie zeigt: Manches Dosenfutter enthält 120% mehr schädliche AGEs als unsere frisch gekochten Gerichte. Es kommt eben nicht darauf an, wie viel man ausgibt, sondern wie das Futter verarbeitet wurde.

Mehr von dem Guten

Indem wir bei niedrigen Temperatur garen, bleibt nicht nur Schädliches (z.B. Bakterien) draußen - wir behalten auch das Gute drin. Unsere Studie beweist: Unser frisch gekochtes Futter liefert mehr als doppelt so viel Lysin (eine lebenswichtige Aminosäure) im Vergleich zu Trocken- oder Dosenfutter.

Das bedeutet: Dein Hund bleibt nicht nur von schädlichen, chemische Rückstände verschont - er kann auch mehr von den Nährstoffen aufnehmen, die er braucht, um richtig aufzublühen. Deshalb wird unser Futter schonend zubereitet und nicht hocherhitzt.

Kurz und knackig (frisch)

Durch den Wechsel zu Frischgekocht hältst du die AGE-Werte niedrig und schützt die Gesundheit deines Hundes - ein Leben lang.

Du möchtest tiefer in die Studienergebnisse eintauchen? Die vollständige Studie ‚A Comparative Analysis of Maillard-Derived α-Dicarbonyl Compounds and Advanced Glycation End Products in Fresh, Wet, Kibble, and Freeze-Dried Dog Foods‘ findest du öffentlich zugänglich im Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition.

FAQs

1. Was ist das wichtigste Ergebnis der unabhängigen Studie?

Die im Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition veröffentlichte Studie zeigt: Das Herstellungsverfahren von Hundefutter ist wichtiger als der Preis. Sie belegt, dass die starke Erhitzung bei der Produktion von Trocken- und Dosenfutter schädliche chemische Nebenprodukte (sogenannte AGEs) entstehen lässt. Im Gegensatz dazu enthält schonend gegartes (also frisch gekochtes Futter wit Butternut) deutlich weniger dieser Hitzeschadstoffe (AGEs) und bewahrt mehr natürliche Nährstoffe.

2. Was sind AGEs und warum sind sie schädlich für Hunde?

Man kann sich AGEs (Advanced Glycation End-products) wie „chemische Rückstände“ vorstellen, die entstehen, wenn Hundefutter bei extremen Temperaturen (bis zu 250°C) verarbeitet wird. Da die meisten Hunde jeden Tag das gleiche verarbeitete Futter bekommen, reichern sich diese Stoffe im Körper an. Diese chronische Belastung führt zu Entzündungen, die mit ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Nierenerkrankungen und Arthritis in Verbindung gebracht werden.

3. Ist teures „Premium“-Trockenfutter besser als günstige Alternativen?

Nicht unbedingt. Die Forschung hat gezeigt, dass auch teure, ungekühlt haltbare Premium-Marken oft unter hohem Druck und großer Hitze gekocht werden, um monatelang im Regal zu überdauern. Die Studie ergab, dass einige dieser verarbeiteten Dosenfutter 120% mehr schädliche AGEs enthielten als unsere frisch gekochten Rezepte. Das beweist: Die Zubereitung ist entscheidender als das Preisschild.

4. Wie unterscheidet sich die Gartemperatur von Butternut Box von herkömmlichem Futter?

Während viele herkömmliche Futtersorten bei Temperaturen von über 250°C schock-erhitzt werden, gart Butternut Box schonend bei nur 90°C. Diese niedrige Temperatur verhindert die Bildung schädlicher AGEs, während das Futter gleichzeitig sicher, hygienisch und voller Geschmack bleibt.

5. Was sind die ernährungsphysiologischen Vorteile von frisch gekochtem Hundefutter?

Neben der Vermeidung schädlicher Chemikalien bleiben bei niedrigen Temperaturen mehr wertvolle Inhaltsstoffe erhalten. Die Studie belegt, dass frisch gekochtes Futter im Vergleich zu Trocken- oder Dosenfutter mehr als die doppelte Menge an Lysin - einer lebenswichtigen Aminosäure - liefert. So erhält dein Hund die essentiellen Nährstoffe, die er braucht, um richtig aufzublühen.

Hat dies deine Frage beantwortet?